Schon vor dem Referendariat sollte man sich als angehender Referendar Gedanken über den zukünftigen Versicherungsschutz machen. Normalerweise wird man eine Private Krankenversicherung wählen, da diese aufgrund der Beihilfe (50%) meist die günstigste Krankenkasse ist. Aber Achtung: Seit 2000 hat es eine Änderung gegeben, die die Weiterversicherung nach dem Referendariat betrifft: Personen, die während des Referendariats privat versichert waren und die vor dem Referendariat über ihre Eltern privat versichert waren und noch nie in einer gesetzlichen Krankenversicherung waren haben im Falle einer Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung keinen Anspruch auf Wiedereingliederung in die gesetzliche Krankenversicherung und müssen sich so zu 100% selbst privat versichern.
Lebt man während Ausbildung oder Studiums bei den Eltern oder hat man auswärts vorübergehend ein Zimmer, dann ist der Hausrat über die Eltern mitversichert, was sich beim dauerhaftem Auszug allerdings ändert. Egal obegal ob ins Studentenwohnheim, WG oder eigene Wohnung: der Hausrat muss mit einer Hausratversicherung jetzt selbst versichert werden. Die Versicherungssumme die richtet sich danach, was für die Neuanschaffung des Hausrats aufwendet werden muss. Dieses bezieht sich nicht auf Möbel, Kleidung, Haushaltsgeräte, Bücher , Bargeld etc. Als Faustformel für die Hausratversicherung gilt hier :pro Quadratmeter Wohnfläche 650 Euro die natürlich variieren kann.