Neben der gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) ist die private
Krankenversicherung (PKV) die zweite tragende
Säule des deutschen Krankenversicherungssystems.
Nicht jeder kann (nicht jeder
will auch) sich privat krankenversichern.
Rund 90% der Bevölkerung sind
gesetzlich versichert und nur die verbleibenden
10% sind privat krankenversichert. Aber auch
diese zehn Prozent stellen bereits ca. 7
Millionen Versicherte dar.
Der Gesetzgeber ermöglicht
nur folgenden Personengruppen einen Wechsel in
die private Krankenversicherung:
Studenten:
Selbständige, freiberuflich Tätige,
Unternehmer:
Angestellte und Arbeiter mit einem Einkommen
oberhalb der
Versicherungspflichtgrenze:
Zu dieser Personengruppe
zählen alle die, die ein regelmäßiges
Jahreseinkommen von mindestens 76.500,- DM
(1999/West) erzielen.
Für diese Personen gibt es
zwei Möglichkeiten:
- freiwillige Mitgliedschaft in einer
gesetzlichen Kasse
- Abschluß einer privaten
Krankenversicherung