|
Rendite ist ein Fachbegriff der
Finanzmärkte.
Als Rendite (Profitrate, interner
Zinsfuß) bezeichnet man die Verzinsung einer Anlageform wie
beispielsweise die
Investition eines Unternehmens in neue
Produktionsanlagen. Generell ausgedrückt wird der Ertrag ins
Verhältnis zur Anlagesumme gesetzt. Um die Renditen
unterschiedlicher Anlageformen mit unterschiedlich langen
Anlagezeiträumen vergleichbar zu machen, werden sie in der
Regel annualisiert, d.h. auf den Zeitraum eines Jahres
bezogen. Entscheidend beim Vergleich mehrerer
Anlagealternativen ist jedoch auch das mit der jeweiligen
Anlageform einhergehende Risiko. Um Rendite unterschiedlich
riskanter Anlagen miteinander vergleichbar zu machen, werden
sie risikoadjustiert. Ein bekanntes Maß der
Risikobereinigung ist das
Sharpe-Maß.
Die Rendite eines Investitionsobjekts bemisst sich nach dem
finanziellen Ergebnis bezogen auf das während dieser Periode
hierfür eingesetzte und gebundene
Kapital oder des hierfür eingesetzten Kredits.
Nach dem
Opportunitätskostenprinzip entscheidet sich jeder
Investor für die ihm günstigste Investitionsmöglichkeit.
Jede Rendite einer Investition muss sich somit mindestens
mit der Höhe des
Zinses messen lassen, die am
Kapitalmarkt wirklich erzielbar ist oder spekulativ
erwartet wird.
Gut davon zu unterscheiden ist die
Umsatzrendite.
|