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Die Beitragsbemessungsgrenze (Abk. 'BBG') ist ein
jährlich von der Bundesregierung festgelegter Betrag, bis zu dem in der
Sozialversicherung die Beiträge berechnet werden. Das bedeutet, wenn
das zur Beitragsbemessung zugrunde liegende Arbeitsentgelt über der
Beitragsbemessungsgrenze liegt, werden die über die
Beitragsbemessungsgrenze liegenden Anteil nicht für die
Beitragsberechnung berücksichtigt.
Die Beitragsbemessungsgrenze ist für die einzelnen Versicherungszweige
nicht einheitlich hoch. In der Rentenversicherung sind sie für die
Arbeiterrenten- und die Angestelltenversicherung gleich; für die
knappschaftliche Rentenversicherung gelten andere (höhere) Grenzen.
| Jahr |
West |
Ost |
| 2001 |
8700 DM |
7300 DM |
| 2002 |
4500 EUR |
3750 EUR |
| 2003 |
5100 EUR |
4250 EUR |
| 2004 |
5150 EUR |
4350 EUR |
knappschaftliche Rentenversicherung:
| Jahr |
West |
Ost |
| 2001 |
10700 DM |
9000 DM |
| 2002 |
5550 EUR |
4650 EUR |
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird diese Grenze
von der Beitragsbemessungsgrenze(Sozialversicherungspflichtgrenze) der
Rentenversicherung abgeleitet und beträgt 75 v.H. Seit 2003 wird die BBG
für die Kranken- und Pflegeversicherung eigens festgelegt.
| Jahr |
West und Ost |
| 2001 |
6525,00 DM |
| 2002 |
3375,00 EUR |
| 2003 |
3450,00 EUR |
| 2004 |
3487,50 EUR |
Die Beitragsbemessungsgrenzen in der Arbeitslosenversicherung
entsprechen denen der Arbeiterrenten- und Angestelltenversicherung. |