Pensionierte Führungskräfte der chemischen Industrie bezogen 2003 eine Gesamtrente von durchschnittlich 4.415 Euro. In der vom Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA) durchgeführten Befragung wurde insbesondere deutlich, dass nur ein Drittel dieser Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung stammt.
1.466 Euro erhielten die pensionierten VAA-Mitglieder aus dieser Rentenart. Die Bedeutung der Betrieblichen Altersversorgung - und damit auch der privaten Vorsorge - wird damit eindrucksvoll unterstrichen.
Pensionskassen- und Firmenrenten sichern das Rentenniveau der pensionierten Chemie-Führungskräfte. Die Pensionskassenrenten betrugen durchschnittlich 1.132 Euro, die Firmenrenten lagen im Mittel bei 2.270 Euro. Da nicht alle pensionierten Führungskräfte Renten aus allen drei Rentenarten beziehen, entspricht die Summe der Mittelwerte der einzelnen Rentenarten nicht der durchschnittlichen Gesamtrente.
Pensionskassenbeiträge zahlen die Mitarbeiter im Regelfall zur Hälfte selbst. Firmenrenten werden durch Rückstellungen des Unternehmens gebildet, der Mitarbeiter muss hier keine Eigenbeiträge leisten.
Deutlich abgesunken ist das Verhältnis zwischen dem letzten erzielten Arbeitseinkommen und der durchschnittlichen Rentenhöhe. Betrug dieser "Versorgungsgrad" 1994 noch 50 Prozent, sind es jetzt noch etwa 41 Prozent des Brutto-Arbeitseinkommens, die als Rente bezogen werden.
Pressemitteilung der VAA Verb. angestellter Akademiker (11.05.2004)